Der Verwaltungsrat von Ypsomed hat ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 150 Millionen CHF genehmigt. Vorgesehen ist der Rückkauf von bis zu 500 000 Namenaktien zu einem Festpreis von 300.00 CHF pro Aktie. Dies entspricht rund 3,66 Prozent des aktuell im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals und der Stimmrechte von Ypsomed. Der Aktienrückkauf soll eine nachhaltige Steigerung des Shareholder Value unterstützen.
Kapitalrückführung und Optimierung der Kapitalstruktur
«Mit diesem Aktienrückkaufprogramm geben wir Kapital an unsere Aktionärinnen und Aktionäre zurück und optimieren gleichzeitig unsere Kapitalstruktur. Das Programm unterstreicht unsere Überzeugung, dass unsere Aktie eine attraktive Investition darstellt, und spiegelt unser grosses Vertrauen in die langfristige Strategie und finanzielle Stabilität von Ypsomed wider. Unser Expansionskurs wird durch diesen Rückkauf nicht beeinträchtigt», so Simon Michel, Chief Executive Officer von Ypsomed.
Rückkauf beim Hauptaktionär
Im ersten Schritt hat Ypsomed Aktien im Gesamtwert von 100 Millionen CHF vom Hauptaktionär Dr. h.c. Willy Michel zurückgekauft. Er hält rund zwei Drittel der Anteile an der Gesellschaft und hat proportional zu seiner Beteiligung am Programm teilgenommen. Der einmalige Rückkauf umfasst 333 333 Aktien zu einem Preis von 300.00 CHF je Namenaktie. Die Vereinbarung wurde am 27. Februar 2026 unterzeichnet und ist seitdem in Kraft. Im Rahmen der Rückkaufvereinbarung hat sich Dr. h.c. Willy Michel verpflichtet, im öffentlichen Rückkaufangebot keine Namenaktien anzudienen.
Öffentliches Rückkaufangebot abgeschlossen
Das öffentliche Rückkaufangebot über bis zu 166 667 Namenaktien im Gesamtwert von 50 Millionen CHF lief vom 3. bis 17. März 2026, 12.00 Uhr MEZ, zum Festpreis von 300.00 CHF pro Aktie. Insgesamt wurden 1 088 577 Namenaktien angedient und damit ein Vielfaches des angebotenen Volumens. Weil die maximale Anzahl von 166 667 Aktien überschritten wurde, erfolgt die Zuteilung anteilig; die Zuteilungsquote liegt bei 15,31 Prozent. Die Auszahlung des Nettorückkaufpreises sowie die Lieferung der Namenaktien erfolgen am 20. März 2026.
Steuerneutrale Durchführung und geplante Vernichtung der Aktien
Die Rückkäufe erfolgen unter Verwendung von Kapitaleinlagereserven und sind damit von der Verrechnungssteuer befreit. Mit der technischen Abwicklung des Rückkaufangebots hat Ypsomed die UBS AG beauftragt. Das Unternehmen beabsichtigt, die zurückgekauften Aktien zu vernichten, wodurch sich das ausstehende Aktienkapital entsprechend reduzieren wird.