Ab Sommer 2026 wird der Werterhalt von Textilien und Non-Food-Ware zur strategischen Pflicht. Hintergrund ist das kommende EU-Vernichtungsverbot für unverkaufte Neuwaren, das am 19. Juli 2026 in Kraft tritt und insbesondere Textilien und Schuhe betrifft. Prezero reagiert darauf mit seinem Service Revalue, der Herstellern und Inverkehrbringern ab sofort zur Verfügung steht und Überbestände, Fehlproduktionen sowie Kundenretouren im Wirtschaftskreislauf hält.
Vorrang für Wiederverwendung statt Entsorgung
Ein zentraler Ansatz von Revalue ist der Vorrang der Wiederverwendung vor klassischen Recyclingwegen. Der Service setzt bewusst an, bevor Waren als Recyclingmaterial behandelt werden, und grenzt sich so klar von reiner stofflicher Verwertung ab. «Während Recyclingmaterialien stofflich verwertet werden, erhält Revalue die volle Nutzbarkeit des Produkts. Überbestände sind somit kein Abfall, sondern wertvolles gebundenes Kapital», betont Lennart Birkner als Head of Revalue bei Prezero International.
Markenschutz und Rechtssicherheit im Fokus
Revalue ersetzt die bisherige Vernichtungslogik durch eine strukturierte Wertvermarktung, bei der Prezero die operative Abwicklung übernimmt. Für Markenhersteller ist der garantierte Markenschutz entscheidend: Die Ware wird nur in klar definierten Märkten verkauft, auf Wunsch gezielt ausserhalb der eigenen Kernmärkte, um Kannibalisierungseffekte zu vermeiden. Grundlage ist ein Netzwerk mit zwei spezialisierten Exportzentren in Europa, das eine Rückführung in bestehende Absatzkanäle verhindert. Gleichzeitig dokumentiert Prezero die Nachweisführung entsprechend den EU-Vorgaben, sodass Handelsunternehmen rechtlich abgesichert sind und gebundenes Kapital liquidieren können.
Wirtschaftlichkeit und Kreislaufwirtschaft verbinden
Revalue wurde im Handelsumfeld der Schwarz Gruppe entwickelt, wo der Service bereits heute jährlich Millionen Einzelartikel im internationalen Warenfluss steuert. Das Modell versteht sich nicht als Entsorgungsleistung, sondern als vorgelagerte Lösung vor Recycling und Entsorgung, um den Werterhalt von Hersteller- und Handelswaren zu sichern. Kundinnen und Kunden konnten ihre Kapitalbindung im Non-Food-Bereich bereits reduzieren. Interessierte erhalten weitere Informationen aktuell am Ifat-Messestand A6.239 von Prezero in München.