Die Polytec Group erzielte im ersten Halbjahr 2025 einen Konzernumsatz von EUR 357.6 Mio., ein Plus von 2.3 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert (H1 2024: EUR 349.6 Mio.). Treiber waren vor allem gestiegene Werkzeug- und Entwicklungsumsätze.
Das EBIT erhöhte sich auf EUR 5.6 Mio. (H1 2024: EUR 3.5 Mio.), die EBIT-Marge stieg von 1.0 auf 1.6 Prozent. Unter dem Strich stand ein Ergebnis nach Steuern von EUR 1.4 Mio. (H1 2024: EUR –2.7 Mio.), was einem Ergebnis je Aktie von EUR 0.06 entspricht.
Marktsegmente im Überblick
Der Bereich Passenger Cars & Light Commercial Vehicles erreichte mit EUR 270.3 Mio. ein Plus von 5.7 Prozent und ist mit einem Anteil von 75.6 Prozent am Konzernumsatz der wichtigste Geschäftsbereich. Der Bereich Commercial Vehicles blieb mit EUR 50.4 Mio. stabil, während die Umsätze in Smart Plastics & Industrial Applications um 14.8 Prozent auf EUR 36.9 Mio. zurückgingen.
Kennzahlen im Detail
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EBITDA: EUR 21.1 Mio. (Vorjahr: EUR 19.1 Mio.)
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EBITDA-Marge: 5.9 Prozent (Vorjahr: 5.5 Prozent)
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Eigenkapitalquote: 41.9 Prozent (30.06.2024: 41.0 Prozent)
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Nettofinanzverbindlichkeiten: EUR 52.1 Mio. (30.06.2024: EUR 71.1 Mio.)
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Beschäftigte: 3’606 (30.06.2024: 3’906)
Standortschliessung in Deutschland
Am 7. Juli 2025 gab der Aufsichtsrat die geplante Schliessung des Werks Weierbach in Idar-Oberstein bis Ende April 2026 bekannt. Rund 250 Mitarbeitende sind betroffen, ein Sozialplan mit Interessenausgleich wurde vereinbart.
Ausblick für 2025
Für das Gesamtjahr rechnet die Polytec Group mit einem Umsatz zwischen EUR 650 Mio. und EUR 700 Mio. und strebt eine EBIT-Marge von 2 bis 3 Prozent an. Das Unternehmen verweist auf Fortschritte bei Effizienzsteigerungen, erwartet aber weiterhin ein volatiles Marktumfeld in der Automobilindustrie.