Der japanische Chemiekonzern Asahi Kasei baut seine Kapazitäten für lichtempfindliches Polyimid (PSPI) der Marke Pimel massiv aus. Im Werk Fuji City in der Präfektur Shizuoka soll die Produktionskapazität bis 2030 verdoppelt werden. Damit reagiert das Unternehmen auf die weltweit steigende Nachfrage nach Halbleitermaterialien und stärkt seine Position als verlässlicher Partner der globalen Elektronikindustrie.
Material für Halbleiter der nächsten Generation
Pimel wird in der Halbleiterfertigung vielseitig eingesetzt, etwa für Pufferbeschichtungen, Passivierungsschichten beim Bumping sowie Redistribution Layers (RDL). Diese Anwendungen schützen Oberflächen, verbessern elektrische Verbindungen und ermöglichen hochdichte Schaltungsdesigns. Damit ist Pimel ein zentrales Material für moderne Halbleiterarchitekturen und für die Entwicklung generativer KI.
«Das rasante Wachstum der generativen KI und anderer fortschrittlicher Technologien führt zu einer beispiellosen Nachfrage nach Halbleitermaterialien wie Pimel PSPI», sagt Nobuko Uetake, Senior Executive Officer bei Asahi Kasei. «Diese Investition versetzt Asahi Kasei in die Lage, dieses Wachstum zu nutzen, indem wir unsere Lieferkapazitäten verbessern und unsere Rolle als zuverlässiger Partner für globale Halbleiterhersteller stärken.»
Investition in die Zukunft
Bereits im Dezember 2024 hatte Asahi Kasei in Fuji City eine neue Produktionsanlage für Pimel eröffnet. Mit der jetzigen Erweiterung investiert das Unternehmen rund 16 Milliarden Yen, um die Versorgungssicherheit für die Halbleiterindustrie langfristig zu gewährleisten.
Das Elektronikgeschäft gilt für Asahi Kasei als «First Priority» und wurde im mittelfristigen Managementplan «Trailblaze Together» (2025) als strategischer Wachstumstreiber definiert. Mit Auszeichnungen wie dem TSMC Excellent Performance Award 2024 untermauert das Unternehmen seine Rolle als Technologiepartner der globalen Halbleiterindustrie.