Ypsomed erzielte im ersten Halbjahr 2025/26 einen Umsatz von 266,6 Mio. CHF im Bereich Delivery Systems – ein Plus von 21 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Das EBIT des Kerngeschäfts stieg auf 86,5 Mio. CHF bei einer Marge von 32,4 Prozent.
Transformation zum reinen Anbieter von Selbstinjektionssystemen abgeschlossen
Nach dem Verkauf des Diabetes-Care-Geschäfts konzentriert sich Ypsomed vollständig auf Injektionssysteme.
«Die strategische Entscheidung, uns als reine Spezialistin für Injektionssysteme zur Selbstverabreichung zu positionieren, war ein bewusster Schritt, den wir konsequent umgesetzt haben», sagt CEO Simon Michel.
Bedeutung für kunststofftechnische Anwendungen
Die Produktplattformen im Bereich Selbstinjektionssysteme basieren auf hochpräzisen Kunststoffkomponenten, die hohe regulatorische Anforderungen erfüllen. Der Trend zu Biologika und zur patientennahen Selbstmedikation treibt den Bedarf an nachhaltigen, spritzgegossenen Einweg- und Mehrwegkomponenten in der Pharmaindustrie.
Konzernzahlen und Ausblick
Der gruppenweite Halbjahresumsatz – inklusive Diabetes Care und weiterer Einmaleffekte – lag bei 362,7 Mio. CHF, das EBIT bei 151,7 Mio. CHF. Ypsomed bestätigt die Prognose für 2025/26: rund 20 Prozent Umsatzwachstum im Delivery-Systems-Geschäft sowie ein EBIT zwischen 190 und 210 Mio. CHF.
Mittelfristig strebt das Unternehmen bis 2029/30 einen Gesamtumsatz von 0,9 bis 1,1 Mrd. CHF sowie eine EBIT-Marge von mindestens 30 Prozent an.